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Betreutes Wohnen oder Wohnen mit Betreuung

Diese Art von Wohnen betrifft Leute, die einer gewissen Betreuung bedürfen. Es können ältere Menschen sein, die nicht mehr alleine ihren Haushalt machen können und viel Unterstützung brauchen. Es können aber auch junge Menschen sein, die mit ihrem Elternhaus nicht klar kommen und alleine wohnen müssen. Dieses betreute Wohnen ist in einer eigenen Wohnung, aber auch in einer Wohngemeinschaft möglich. Bei jungen Menschen übernehmen die Kosten der Staat und die Eltern, die einen Beitrag hierzu im Normalfall zahlen müssen.

Welche Hilfen gibt es für ältere Menschen im betreuten Wohnen ?

Das betreute Wohnen für ältere Menschen stellt sich so dar, dass die Personen das, was sie noch alleine machen können, auch selbst verrichten sollten. Hilfen gibt es für sie je nach Bedarf. Sollten sie alleine nicht kochen können, so wird ihnen das Essen gebracht. Bei der Reinhaltung der Wohnung wird ihnen ebenfalls geholfen. Genauso wird die medizinische Versorgung sichergestellt. Oftmals kümmern sich die Mitarbeiter auch durch persönliche Gespräche um die Personen in diesem betreuten Wohnen.

Jugendliche als Betreuer für alte Menschen

Was die Jugendlichen betrifft, so werden sie bei dem betreuten Wohnen gleichzeitig regelmäßig kontrolliert. Das heißt, es kommt jemand zu Ihnen in die Wohnung, um den Zustand zu überprüfen. Sauberkeit und auch der Eindruck, den die Wohnung macht, werden kontrolliert. Ferner gibt es einmal in der Woche Gespräche gemeinsam mit den Bewohnern dieser Einrichtungen, in denen sie sich über Alltagsthemen und ihre persönlichen Dinge austauschen können.

Auflagen für das betreute Wohnen

Auflagen gibt es auch in einem betreuten Wohnen. So müssen beispielsweise Besucher bis 22.00 Uhr die Wohnungen verlassen haben. Auch Feste, die dort gefeiert werden, müssen zu diesem Zeitpunkt beendet werden.

Das betreute Wohnen ist sowohl für ältere als auch für jüngere Menschen von Vorteil

Das betreute Wohnen ist für ältere wie auch für jüngere Menschen eine sehr gute Einrichtung. Die älteren Menschen müssen ihre Eigenständigkeit nicht frühzeitig aufgeben, nur weil sie teilweise in ihren Handlungen eingeschränkt sind. Das birgt eine Menge verbleibender Lebensqualität. So können sie ihre Tage gestalten, wie sie es möchten und sind nicht abhängiger, als sie sein müssen. In Pflegeeinrichtungen wäre das schon wesentlich eingeschränkter. Für jüngere Leute ist es sehr positiv, weil man ihnen so die Möglichkeit gibt, die Selbstständigkeit zu erlernen und auch Verantwortung zu übernehmen. Sie müssen lernen, mit dem ihnen zur Verfügung gestellten Geld zu haushalten und auch ihren Tag einzuteilen mit allen Verpflichtungen, die aufkommen. Es ist oftmals eine große Umstellung von dem Leben Zuhause in ein selbstständiges Leben zu kommen, wo plötzlich alles auf einem selbst lastet. Dies ohne Hilfe zu schaffen, ist wohl für viele nicht möglich. Oftmals ist der Grund der häuslichen Querelen, weshalb die jungen Leute von ihrem Elternhaus getrennt werden oder sich auch selbst trennen, dass das Gemeinschaftsleben nicht geklappt hat. Hieran müssen sie sich aber gewöhnen, um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. So sind diese Gruppengespräche, die vorher angesprochen wurden, auch ein Mittel zur Sozialisierung. Sie sollen lernen, auch für andere offene Ohren zu haben und nicht nur sich selbst zu sehen. Dadurch werden der Blickwinkel größer und Zusammenhänge im Allgemeinen besser erkannt. Sie können sich gegenseitig unterstützen und Hilfestellungen geben. Auf diese Weise werden auch das Selbstbewusstsein jedes Einzelnen gefördert und Missstände gebessert. Die Gruppenarbeit ist für die Eingliederung in eine Gemeinschaft sehr dienlich und sollte nicht unterschätzt werden.

Das Betreuungspersonal

Für das Betreuungspersonal stellt sich die Arbeit auch nicht einfach dar. Die Anpassungsfähigkeit mancher Mitmenschen lässt doch zu wünschen übrig und wenn sie nicht wirklich mit dieser Art des Wohnens einverstanden sind, haben es die Mitarbeiter sehr schwer, den Zugang zu den Bewohnern zu finden. Sicher müssen sie nicht alles ertragen, denn es gibt noch die Möglichkeit, sich wieder zu trennen. Gerade die Jugendlichen machen mit ihrer Aufsässigkeit teilweise diese Arbeit zu Schwerstarbeit. Eine gewisse Bereitschaft, sich hier unterzuordnen, muss gegeben sein, um dem betreuten Wohnen auch einen erfolgversprechenden Sinn zu geben.